Liebe Klostergäste! Liebe Pilger!
Das Kloster St. Martin in Gnadenwald ist eine Filialkirche der Pfarre Gnadenwald. Nach längerer Umbauphase ist der Herbergungsbetrieb in St. Martin wieder geöffnet. Auf der Homepage der Pilgerherberge können Übernachtungen für Pilger mit aktuellem Pilgerausweis in einfachen Schritten gebucht werden. Herzlich Willkommen im und um das Koster. Genießen Sie die Stille um das Kloster und finden Sie zur inneren Ruhe. Der Pausenraum steht allen ebenso zur Ruhe und Rast zur Verfügung.
Wir bitten allerdings davon Abstand zu halten im Pilgerraum selbst auf der Couch zu übernachten. Aufgrund fehlender sanitärer Anlagen ist es im Pilger-Rast-Raum nicht erwünscht.
Besuchen Sie ebenso die Kirche. Immer am Mittwoch um 9:00 Uhr wird dort eine Hl. Messe gefeiert.
Für Hochzeiten, Taufen, besondere Meßfeiern und ähnliche kirchliche Veranstaltungen ist eine Voranmeldung im Pfarrbüro erforderlich:
ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag 8.00 bis 11.00
Donnerstag 17.00 bis 19.00 Uhr
Haus Nr. 26. 6069 Gnadenwald.
Tel.: 0676/8730 7306
E-mail: pfarre.gnadenwald@dibk.at
Homepage: www.seelsorge-bgm.at oder
Wer war der Hl. Martin?
Geschichtliches:
Im Jahre 1670 wurde der Turm der Kirche durch eine Serie von Erdbeben so schwer beschädigt, dass er 1692 neu aufgebaut werden musste und sein heutiges Erscheinungsbild erhielt.
Bereits im 11. Jahrhundert soll an dieser Stelle ein Jagdhaus mit einer Kapelle zu Ehren des heiligen Martin gestanden sein. Die erste urkundliche Erwähnung findet sich im Jahre 1337 im Testament des tirolischen Hofmeisters Heinrich von Rottenburg ("St. Martin auf dem Wald"). Eine zweite bekannte Erwähnung erfolgt 1382.
1387 wird ein Ablass verliehen. 1439 und 1445 werden die Gottesdienste geregelt. Um dieselbe Zeit oder nicht lange nachher wurde hier auch eine Einsiedelei gegründet, welche zwei Waldbrüder bewohnten.
1499 errichtete die Nonne Magdalena Götzner aus Hall mit ihrer Tochter mit eigenen Mitteln einen Neubau als Kloster, sie wurde auch Oberin dessen. Am 7. Oktober 1520 zerstörte eine Feuersbrunst alle Baulichkeiten und die Nonnen zogen nach Hall. Im Jahre 1670 wurde der Turm der Kirche durch eine Serie von Erdbeben so schwer beschädigt, dass er 1692 neu aufgebaut werden musste und sein heutiges Erscheinungsbild erhielt.
Die Zeit der Bauernkriege und der Reformation war nicht das Zeitalter, abgebrannte Klöster wieder aufzubauen So stand die Ruine von St. Martin, deren gotische Fenster und Strebepfeiler heute noch vom alten Bau künden, über 100 Jahre verlassen im Walde.
Erst der Haller Pfarrer Christof Wenig begann, die Brandruinen wieder aufzubauen und ein "Klösterle" für eine Genossenschaft Gleichgesinnter zu gründen. 1826 wurde das ganze Kirchlein erneuert, 1836 erhielt es einen neuen Hochaltar mit einem Altarbild vermutlich von Arnold Schöpf. Die Fresken von Milldorfer blieben. In den Jahren der Nazarener hat das Klösterle seine Weihnachtskrioppe mit den (über 80 cm hohen) Figuren erhalten.
1939 zogen die Tertiarschwestern aus Hall in die so lange verwaist gewesenen Räumlichkeiten im Kloster.
Im November 2017 wurde das Kloster von den Tertiarschwestern an die Pfarre Gnadenwald zurückgegeben.
Bis zum 1. Mai 2019 wurde der Beherbungsbetrieb von der Pfarre Gnadenwald weitergeführt und musste mit diesem Datum leider aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt werden.
Die Klosterkirche ist für Taufen und Hochzeiten aber weiter verfügbar.

19. Sep 2026, 15:30 Uhr
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Wir freuen uns auf euer …
9. Okt 2026, 14:00 Uhr
Vereinshaus Mils
Tauschmarkt des Katholischen Familienverbandes
für Winter-Kinderartikel.
Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern; die Jünger aber gaben sie den Leuten
und alle aßen und wurden satt. Und sie sammelten die übrig gebliebenen Brotstücke ein, zwölf Körbe voll.
AUGUST
JULI
Röm.-kath. Pfarramt Gnadenwald
Nr. 26
6069 Gnadenwald
Österreich
Tel.: +43 (0)676 8730 7306
Pilgerherberge St. Martin: Die Pilgerzimmer sind ab sofort wieder unter Pilgerherberge St. Martin zu buchen.
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Wie es schon Jesus sagte: "... sucht, dann werdet ihr finden..." Mt 7,7