Anno 1740 erhielt es ein entzückendes Deckengemälde eines bedeutenden, leiden unbekannten Malers. In der Gruft haben der Stifter und seine Gattin ihre letzte Ruhestätte gefunden.
Die dem Kirchlein und seinem Kreuzweg seinerzeit verliehenen Ablässe hatten es zu einem vielbesuchten Wallfahrtsort gemacht, welcher aber nach dem Aufkommen der Wallfahrt nach Absam in Vergessenheit geriet. Die noch heute oft in Gnadenwald gesuchte Wallfahrt war daher nicht - wie vielfach irrtümlich angenommen - im Klösterle, sondern im "Wiesenkirchlein".
1972 wurde das desolat und baufällig gewordene Hotel Wiesenhof an den Staat verkauft, 1974 abgerissen und stattdessen eine Gendarmerieschule gebaut, wobei auch das Kirchlein außen und innen eine Renovierung erfuhr, sodass seitdem wieder Gottesdienste gefeiert werden könnten.
Obwohl das Kirchlein auf Absamer Gemeindegebiet liegt, untersteht es der Pfarre Gnadenwald. Ein bronzener Landsknecht bewacht den Vorplatz.
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Amen, ich sage euch:
Ich kenne euch nicht. Seid also wachsam!
Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.
Mt. 25, 12-13
SEPTEMBER
Röm.-kath. Pfarramt Gnadenwald
Nr. 26
6069 Gnadenwald
Österreich
Tel.: +43 (0)676 8730 7306
Pilgerherberge St. Martin: Die Pilgerzimmer sind ab sofort wieder unter Pilgerherberge St. Martin zu buchen.
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Wie es schon Jesus sagte: "... sucht, dann werdet ihr finden..." Mt 7,7